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Öffentlich-rechtliche Unterkunft am Puckaffer Weg - die Allianz Duvenstedter Vereine und Organisationen informiert

Die geplante öffentlich-rechtliche Unterkunft am Puckaffer Weg beschäftigt viele Duvenstedterinnen und Duvenstedter und führt zu vielen Diskussionen und auch Unsicherheit bei uns im Dorf. Vor diesem Hintergrund haben sich die Vereinigung Duvenstedt, der Duvenstedter Sportverein, die Kirchengemeinde Duvenstedt, der Verein Freibad Duvenstedt und Duvenstedt Aktiv zu einer Allianz zusammen­geschlossen, um unserem Dorf eine gewichtige Stimme gegenüber dem Bezirksamt Wandsbek, den beteiligten Fachbehörden und den politischen Entscheidern bei der Planung, Ausgestaltung, Umsetzung und anstehenden Integration zu verleihen.

Im Nachgang zur Informationsveranstaltung des Bezirksamtes am 30. August im Max-Kramp-Haus  haben dazu mehrere Gespräche mit hochrangigen Vertretern aus Verwaltung und Politik und den Vorständen der fünf Duvenstedter Organisationen mit den folgenden Zielsetzungen stattgefunden:

  1. Prüfung der Verlegung der Unterkunft von der Festwiese auf eine andere Fläche
  2. Berücksichtigung der Belange des Freibades und der Parkplatzsituation während und nach der Bauzeit
  3. Frühzeitige Schaffung positiver Voraussetzungen für die Integration der Bewohner nach Bezug der Unterkunft

Die Verlegung der Unterkunft auf eine andere Fläche ist auch nach nochmaliger Prüfung, nach Aussage der Behördenvertreter nicht möglich. Begründet wurde dies mit einschlägigen Vorschriften des Baugesetzbuches zur Bebauung im Außenbereich, des Natur- und Landschaftsschutzes, des Waldgesetzes und der besonderen landwirtschaftlichen Nutzung. Dies gilt für die beiden geprüften Flächen am Puckaffer Weg neben den DSV-Sportplätzen und neben der Tennishalle genauso wie für die Fläche an der Poppenbütteler Chaussee gegenüber von Pflanzenkörner. Die Festwiese ist seit den 50èr Jahren zur Bebauung mit einer öffentlichen Einrichtung ausgewiesen und auf Basis der genannten Vorschriften die einzige bebaubare Fläche.

Für die Behörden ist die Frage des Standortes damit abschließend geklärt und eine Fortsetzung des Dialogs zu Alternativflächen daher nicht weiter zielführend.

Gleichzeitig haben die Behördenvertreter in diesen Gesprächen der Allianz verschiedene Zusagen gemacht, um damit die Belange des Freibades zu berücksichtigen, die Parkplatz- und Verkehrssituation während und nach der Bauzeit zu entschärfen, und die zukünftige Integration ins Dorf zu erleichtern:

  1. Leichte Verlagerung der Bebauung auf der Festwiese nach hinten
  2. Verlagerung der permanenten Zufahrt an die Poppenbütteler Chaussee (d.h. nicht mehr über den heutigen Freibadparkplatz)
  3. Schaffung von Parkplätzen für die Unterkunft (zusätzlich) und Erhalt der Parkplätze für das Freibad (in der bisherigen Größenordnung inkl. Behelfsparkplätzen)
  4. Sicherstellung des Parkplatzangebotes auch für die Bauphase
  5. Einrichtung einer Concierge-Lösung in der Unterkunft
  6. Finanzielle Unterstützung, um Integrationsangebote außerhalb der Unterkunft zu ermöglichen und zu erleichtern

Vor diesem Hintergrund haben sich alle fünf Organisationen der Allianz entschlossen, eine Verlagerung der Unterkunft auf eine Alternativfläche nicht mehr weiterzuverfol­gen. Vorrangiges Ziel soll nun die Vorbereitung auf die anstehende Integrationsaufgabe sein, die es unabhängig vom Standort, in Duvenstedt zu bewältigen gilt. Dazu werden die begonnen Gespräche mit den Behörden ab Januar im Rahmen eines runden Tisches fortgesetzt. An den Gesprächen werden sich die Vereine und Organisationen der Allianz intensiv beteiligen.